AGBs
Allgemeine Geschäftsbedingungen
teile-berater.de
Stand: Juli 2026
1. Anbieter, Geltungsbereich
1.1 Anbieter
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge, die über den Onlineshop Teile-Berater.de geschlossen werden.
Vertragspartner des Kunden ist:
Henri Tröscher
handelnd unter teile-berater.de
Einzelunternehmen
Industriestraße 8a
77955 Ettenheim
Deutschland
E-Mail: info@teile-berater.de
– nachfolgend „Verkäufer“ genannt –
1.2 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Lieferungen und Leistungen des Verkäufers gegenüber Verbrauchern und Unternehmern (- nachfolgend ”Kunde” genannt -). Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Verkäufer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu. Individuelle Vereinbarungen mit dem Kunden haben Vorrang vor diesen AGB.
2. Warenangebot und Vertragsschluss
2.1 Produktdarstellungen
Die Darstellung der Produkte im Onlineshop stellt noch kein rechtlich bindendes Vertragsangebot dar, sondern eine Aufforderung an den Kunden, eine Bestellung abzugeben. Produktabbildungen können aufgrund technischer Darstellungsmöglichkeiten geringfügig von der tatsächlichen Ware abweichen.
Maßgeblich sind die Produktbeschreibung, Teilenummer, technische Spezifikation und gegebenenfalls die ausdrücklich bestätigte Fahrzeugzuordnung.
2.2 Bestellvorgang
Der Kunde kann die gewünschten Artikel in den Warenkorb legen. Vor Abgabe der Bestellung kann er seine Eingaben überprüfen und berichtigen. Durch Betätigung der abschließenden Bestellschaltfläche gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrags über die im Warenkorb enthaltenen Waren ab.
2.3 Bestellbestätigung
Eine automatisch versandte Eingangs- oder Bestellbestätigung dokumentiert zunächst lediglich, dass die Bestellung beim Verkäufer eingegangen ist. Sie stellt noch keine Annahme des Angebots dar, sofern darin nicht ausdrücklich die Annahme erklärt wird.
2.4 Annahme des Angebots
Der Kaufvertrag kommt zustande, sobald der Verkäufer die Bestellung ausdrücklich in Textform annimmt, dem Kunden eine Versandbestätigung übermittelt, die bestellte Ware versendet oder bei einer Vorkassebestellung ausdrücklich zur Zahlung auffordert, je nachdem, welches Ereignis zuerst eintritt. Der Verkäufer kann das Angebot innerhalb von fünf Werktagen annehmen.
2.5 Vertragssprache und Vertragstext
Vertragssprache ist Deutsch. Der Vertragstext wird nach Vertragsschluss unter Beachtung der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert. Der Kunde erhält die Bestelldaten und diese AGB in Textform oder kann sie vor Abgabe seiner Bestellung speichern und ausdrucken.
3. Fahrzeugdaten, Teilezuordnung und Passgenauigkeit
3.1 Angaben des Kunden
Bei fahrzeugbezogenen Ersatzteilen ist der Kunde verpflichtet, alle für die Teilezuordnung erforderlichen Fahrzeugdaten vollständig und richtig anzugeben. Hierzu können insbesondere Fahrzeughersteller und Modell, FIN/VIN, HSN/TSN, Erstzulassung, Motor- und Getriebecode, Leistungsangaben, Achslast, PR-Nummern, OE-Nummern, Sonderausstattung, technische Änderungen sowie Fotos des Fahrzeugscheins oder des ausgebauten Bauteils gehören.
3.2 Fehlerhafte Fahrzeugdaten
Der Verkäufer haftet nicht für eine fehlerhafte Teilezuordnung, soweit diese darauf beruht, dass der Kunde unrichtige, unvollständige oder missverständliche Fahrzeugdaten übermittelt oder nachträgliche Fahrzeugveränderungen nicht angegeben hat. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
3.3 Fahrzeugschein- und VIN-Prüfung
Eine Prüfung anhand von HSN/TSN, Fahrzeugschein oder VIN erhöht die Zuordnungssicherheit, kann jedoch nicht in jedem Fall sämtliche fahrzeugspezifischen Ausstattungs-, Produktions- oder Umbauvarianten erfassen.
3.4 Prüfung vor dem Einbau
Der Kunde beziehungsweise die ausführende Fachwerkstatt hat vor dem Einbau zu prüfen, ob das gelieferte Ersatzteil hinsichtlich Abmessungen, Anschlüssen, Befestigungspunkten, OE-Nummern, elektrischen Steckverbindungen, technischer Ausführung und fahrzeugspezifischer Verwendung mit dem benötigten Teil übereinstimmt. Erkennbare Abweichungen sind vor dem Einbau mitzuteilen. Gesetzliche Mängelrechte eines Verbrauchers werden hierdurch nicht eingeschränkt.
3.5 Technische Änderungen
Technische Änderungen durch Fahrzeughersteller, Modellpflegen, Produktionsumstellungen, Sonderausstattungen oder nachträgliche Umbauten können dazu führen, dass innerhalb eines Fahrzeugmodells unterschiedliche Bauteile verwendet werden. Bekannte Umbauten oder Abweichungen sind mitzuteilen.
4. Preise und Versandkosten
4.1 Preise
Die gegenüber Verbrauchern angegebenen Preise sind Gesamtpreise und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer, sofern im Angebot nichts Abweichendes angegeben ist. Gegenüber Unternehmern können zusätzlich Nettopreise ausgewiesen werden.
4.2 Versandkosten
Zusätzlich zum Warenpreis können Versandkosten anfallen. Ihre Höhe wird vor Abgabe der Bestellung angezeigt.
4.3 Zusätzliche Kosten
Steuern, Zölle, Einfuhrabgaben oder sonstige öffentliche Abgaben, die aufgrund der Lieferung in ein anderes Land nach den dort geltenden gesetzlichen Vorschriften vom Kunden zu tragen sind und nicht vom Verkäufer erhoben werden, trägt der Kunde, soweit dies gesetzlich zulässig ist..
5. Zahlungsbedingungen
5.1 Zahlungsmöglichkeiten
Dem Kunden stehen – abhängig vom Lieferland und der Bestellung – PayPal und Vorkasse per Banküberweisung zur Verfügung. Die konkret verfügbaren Zahlungsarten werden im Bestellvorgang angezeigt.
5.2 PayPal
Bei Zahlung über PayPal erfolgt die Zahlungsabwicklung ergänzend nach den Nutzungs- und Zahlungsbedingungen des jeweiligen PayPal-Dienstes.
5.3 Vorkasse
Bei Vorkasse ist der Rechnungsbetrag nach Zugang der Zahlungsaufforderung ohne Abzug fällig. Die Ware wird grundsätzlich erst nach vollständigem Zahlungseingang versendet. Geht die Zahlung nicht innerhalb von zehn Kalendertagen ein, kann der Verkäufer eine angemessene Nachfrist setzen und nach deren fruchtlosem Ablauf vom Vertrag zurücktreten.
5.4 Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht
Der Kunde ist zur Aufrechnung nur berechtigt, wenn seine Gegenforderung unbestritten, rechtskräftig festgestellt oder entscheidungsreif ist. Dies gilt nicht für Gegenforderungen aus demselben Vertragsverhältnis. Ein Zurückbehaltungsrecht kann nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis ausgeübt werden. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
6. Lieferung und Warenverfügbarkeit
6.1 Liefergebiet
Die Lieferung erfolgt innerhalb Deutschlands sowie in die im Onlineshop auswählbaren Mitgliedstaaten der Europäischen Union.
6.2 Versanddienstleister
Der Versand kann insbesondere durch DHL, DPD, GLS oder Hermes erfolgen. Ein Anspruch auf einen bestimmten Versanddienstleister besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
6.3 Lieferadresse
Die Lieferung erfolgt an die vom Kunden angegebene Lieferadresse. Der Kunde ist verpflichtet, diese vollständig und richtig anzugeben. Mehrkosten aufgrund einer schuldhaft fehlerhaften Adresse oder vom Kunden zu vertretender Nichtzustellbarkeit können berechnet werden.
6.4 Lieferzeiten
Die jeweilige Lieferzeit wird im Angebot oder Bestellvorgang angegeben. Bei Vorkasse beginnt sie am Tag nach Eingang des vollständigen Rechnungsbetrags, sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde.
6.5 Teillieferungen
Teillieferungen sind zulässig, soweit sie dem Kunden zumutbar sind. Zusätzliche Versandkosten entstehen dadurch nicht, sofern der Kunde die Teillieferung nicht ausdrücklich gewünscht hat.
6.6 Nichtverfügbarkeit
Wird der Verkäufer ohne eigenes Verschulden trotz ordnungsgemäßem Deckungsgeschäft nicht richtig oder rechtzeitig beliefert und ist die Ware dauerhaft nicht verfügbar, kann er vom Vertrag zurücktreten. Der Kunde wird unverzüglich informiert; geleistete Zahlungen werden unverzüglich erstattet. Gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
7. Gefahrübergang und Transportschäden
7.1 Verbraucher
Bei Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der zufälligen Verschlechterung grundsätzlich erst mit Übergabe an den Kunden oder einen empfangsberechtigten Dritten über. Beauftragt der Verbraucher selbstständig einen nicht vom Verkäufer benannten Beförderer, gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
7.2 Unternehmer
Bei Unternehmern geht die Gefahr grundsätzlich mit Übergabe der Ware an das Transportunternehmen, den Frachtführer oder die sonst zur Ausführung der Versendung bestimmte Person oder Einrichtung über.
7.3 Transportschäden
Der Kunde ist verpflichtet, offensichtliche Transportschäden sofort beim Zusteller zu beanstanden und den Verkäufer zu informieren. Für Unternehmer gelten ergänzend die gesetzlichen Untersuchungs- und Rügepflichten.
8. Eigentumsvorbehalt
8.1 Allgemein
Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Verkäufers.
8.2 Unternehmer
Gegenüber Unternehmern bleibt die Ware bis zur vollständigen Begleichung sämtlicher gegenwärtiger Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung Eigentum des Verkäufers. Eine Weiterveräußerung im ordnungsgemäßen Geschäftsgang ist zulässig. Der Unternehmer tritt die daraus entstehenden Forderungen in Höhe des Rechnungsbetrags bereits jetzt an den Verkäufer ab; der Verkäufer nimmt die Abtretung an.
9. Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten zu Voraussetzungen, Fristen, Ausübung und Rechtsfolgen ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung. Unternehmern steht kein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
10. Gesetzliche Mängelrechte
10.1 Allgemeine Regelung
Für die Rechte des Kunden bei Sach- und Rechtsmängeln gelten die gesetzlichen Vorschriften, soweit nachfolgend nichts Abweichendes vereinbart wird. Der Verkäufer verkauft ausschließlich Neuteile.
10.2 Unsachgemäßer Einbau und Verwendung
Mängelansprüche bestehen nicht, soweit der Defekt nachweislich verursacht wurde durch unsachgemäßen Einbau, Nichtbeachtung von Herstellervorgaben, ungeeignete Werkzeuge oder Betriebsstoffe, fehlerhafte Codierung oder Anlernung, falsche elektrische Anschlüsse, mechanische Beschädigung, Überlastung, Motorsportnutzung, nicht genehmigte Veränderungen, falsche Kundendaten oder Weiterbetrieb trotz erkennbarer Fehlfunktion. Gesetzliche Beweislastregeln bleiben unberührt.
10.3 Einbau durch Fachpersonal
Sicherheitsrelevante, elektrische, elektronische, hydraulische oder anzulernende Bauteile sollen durch eine qualifizierte Fachwerkstatt nach Herstellerangaben eingebaut, geprüft und gegebenenfalls codiert werden. Diese Empfehlung schließt gesetzliche Mängelrechte nicht aus.
10.4 Nacherfüllung
Liegt ein Sachmangel vor, kann der Kunde nach den gesetzlichen Bestimmungen zunächst Nacherfüllung verlangen. Der Verkäufer kann die gewählte Art der Nacherfüllung nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen verweigern.
10.5 Prüfung und Rücksendung
Der Kunde hat dem Verkäufer Gelegenheit zu geben, den behaupteten Mangel zu prüfen und die geschuldete Nacherfüllung vorzunehmen. Soweit erforderlich und zumutbar, ist die Ware nach vorheriger Abstimmung zurückzusenden oder zur Abholung bereitzuhalten. Bei berechtigtem Mangel trägt der Verkäufer die gesetzlich erforderlichen Kosten der Nacherfüllung.
10.6 Ein- und Ausbaukosten
Bei einem berechtigten Sachmangel trägt der Verkäufer die zum Zweck der Nacherfüllung gesetzlich erforderlichen Aufwendungen. Hierzu können unter den gesetzlichen Voraussetzungen auch erforderliche Aufwendungen für das Entfernen eines mangelhaften, bestimmungsgemäß eingebauten oder an einer anderen Sache angebrachten Bauteils sowie für den Einbau oder das Anbringen eines nachgebesserten oder mangelfreien Bauteils gehören. Ein Anspruch auf Erstattung von Einbau-, Ausbau-, Diagnose-, Prüf-, Abschlepp-, Mietwagen-, Stand-, Nutzungsausfall- oder sonstigen Folgekosten besteht nur, soweit hierfür eine gesetzliche oder ausdrücklich vereinbarte Anspruchsgrundlage vorliegt. Gesetzliche Verbraucherrechte werden nicht eingeschränkt.
10.7 Keine eigenmächtige Ersatzbeschaffung
Der Kunde ist nicht berechtigt, ohne vorherige Mängelanzeige und ohne Gelegenheit zur Nacherfüllung eigenmächtig eine Reparatur oder Ersatzbeschaffung auf Kosten des Verkäufers durchführen zu lassen.
10.8 Dokumentation
Zur Prüfung kann der Verkäufer, soweit erforderlich und zumutbar, insbesondere Kaufnachweis, Fahrzeugdaten, Kilometerstand, Einbaurechnung, Diagnoseprotokoll, Fotos, OE-Nummer, Fehlerbeschreibung, Einbaudatum und Einbaukilometerstand anfordern. Das Fehlen einzelner Unterlagen führt bei Verbrauchern nicht automatisch zum Verlust gesetzlicher Rechte.
10.9 Verjährung
Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen. Gegenüber Unternehmern beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche bei Neuwaren ein Jahr ab Ablieferung. Dies gilt nicht bei Vorsatz, Arglist, Garantie, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, Produkthaftung, grober Fahrlässigkeit, zwingenden Rückgriffsansprüchen oder sonst gesetzlich ausgeschlossenen Fällen.
11. Besondere Bestimmungen für Unternehmer
11.1 Untersuchungs- und Rügepflicht
Ist der Kauf für beide Seiten ein Handelsgeschäft, gelten die gesetzlichen Untersuchungs- und Rügepflichten, insbesondere § 377 HGB. Der Unternehmer hat die Ware unverzüglich zu untersuchen und erkennbare sowie später entdeckte Mängel unverzüglich anzuzeigen.
11.2 Maßgebliche Beschaffenheit
Gegenüber Unternehmern sind öffentliche Äußerungen, Werbeaussagen oder Angaben Dritter nur dann als Beschaffenheitsvereinbarung maßgeblich, wenn der Verkäufer sie ausdrücklich in Textform bestätigt hat.
11.3 Rückgriff
Gesetzliche Rückgriffsansprüche bleiben bestehen, soweit sie nicht wirksam individualvertraglich oder gesetzlich abdingbar eingeschränkt wurden.
12. Elektrische und elektronische Bauteile
12.1 Einbau und Diagnose
Vor dem Einbau elektrischer und elektronischer Bauteile ist zu prüfen, ob die ursprüngliche Fehlerursache tatsächlich im auszutauschenden Bauteil liegt. Ein Fehlercode beweist nicht zwingend einen Bauteildefekt.
12.2 Codierung und Anlernung
Bauteile, die codiert, programmiert, angelernt, kalibriert, freigeschaltet oder gekoppelt werden müssen, dürfen nur entsprechend den Vorgaben des Fahrzeug- und Teileherstellers in Betrieb genommen werden.
12.3 Mängelrechte
Codierung, Programmierung, Inbetriebnahme oder Einbau führen nicht automatisch zum Verlust gesetzlicher Mängelrechte. Diese bestehen jedoch nicht, soweit der Defekt nachweislich durch fehlerhafte Codierung, Montage, Spannungsversorgung oder sonstige unsachgemäße Behandlung verursacht wurde.
13. Garantien
Eine Herstellergarantie oder sonstige Garantie besteht nur, wenn sie beim jeweiligen Produkt ausdrücklich zugesagt wird. Garantien bestehen zusätzlich zu den gesetzlichen Mängelrechten. Für Inhalt, Dauer und Abwicklung gelten die Bedingungen des jeweiligen Garantiegebers. Der Verkäufer ist nur dann selbst Garantiegeber, wenn er ausdrücklich eine eigene Garantie erklärt.
14. Haftung
14.1 Unbeschränkte Haftung
Der Verkäufer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz, bei Arglist, bei übernommenen Garantien sowie in sonstigen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.
14.2 Leichte Fahrlässigkeit
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren und vertragstypischen Schaden begrenzt. Bei leicht fahrlässiger Verletzung nicht wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung ausgeschlossen.
14.3 Erfüllungsgehilfen
Die Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Verkäufers.
14.4 Mängelrechte
Die gesetzlichen Mängelrechte des Kunden werden durch diesen Haftungsabschnitt nicht eingeschränkt.
15. Höhere Gewalt
Ist der Verkäufer aufgrund eines außerhalb seines zumutbaren Einflussbereichs liegenden Ereignisses vorübergehend an der Vertragserfüllung gehindert, verlängern sich Leistungsfristen um die Dauer der Behinderung zuzüglich einer angemessenen Wiederanlaufzeit. Der Kunde wird über erhebliche Verzögerungen informiert. Bei dauerhafter Unmöglichkeit oder Unzumutbarkeit gelten die gesetzlichen Rücktritts- und Erstattungsregelungen.
16. Anwendbares Recht
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird.
17. Gerichtsstand
17.1 Unternehmer
Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist der Geschäftssitz des Verkäufers ausschließlicher Gerichtsstand. Dasselbe gilt, wenn ein Unternehmer keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat. Der Verkäufer bleibt berechtigt, am allgemeinen Gerichtsstand des Unternehmers zu klagen.
17.2 Verbraucher
Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
18. Verbraucherstreitbeilegung
Der Verkäufer ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Soweit gesetzlich eine abweichende Informations- oder Teilnahmeverpflichtung besteht, gehen die gesetzlichen Vorschriften vor.
19. Schlussbestimmungen
19.1 Individualvereinbarungen und Teilunwirksamkeit
Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB. Sollte eine Bestimmung ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt; an die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
19.2 Änderungen
Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB gelten für bereits geschlossene Verträge nur, wenn sie mit dem Kunden wirksam vereinbart wurden.


